Grußwort des Oberbürgermeisters Klaus Tappeser

Klaus Tappeser, Oberbürgermeister

Soviel Chormusik auf engem Raum gibt es nur in Rottenburg“ – das sind nicht meine Worte, sondern die des Domkapellmeisters nach den letzten Festtagen, aber ich zitiere sie gerne, denn sie scheinen mit für diese Veranstaltung passend und kennzeichnend zu sein.

Bereits zum vierten Mal finden die „Internationalen Festtage geistlicher Chormusik“ bei uns in Rottenburg statt. Bislang stets ein großer Erfolg, werden sie sicherlich auch dieses Mal einen prägenden und bleibenden Eindruck in unserer Stadt hinterlassen, sozusagen akustische Spuren bei uns setzen. Denn wie es der Schriftsteller Berthold Auerbach einmal sagte: „Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden.“

In guter Erinnerung sind uns noch die dritten Festtage im Jahr 2002. Es waren, wenn man in die Presseberichte von damals schaut, heitere und erfüllte Tage (und ausverkauft obendrein). Es wurden viele Freundschaften geschlossen und so auch ganz praktisch Völkerverständigung betrieben. Erneut bewahrheitete sich die Erfahrung, dass Menschen, die nicht die gleiche Sprache sprechen, sehr harmonisch auf der Grundlage der Musik zusammenfinden können.

Ob wir auch dieses Mal wie vor drei Jahren die 10.000-Zuschauer-Marke überschreiten werden, weiß ich naturgemäß nicht, bin aber guter Hoffnung. Um nur einen Grund anzuführen: Zum ersten Mal werden auch Chöre aus Afrika teilnehmen, wir können uns also erneut auf neue Hörerfahrungen freuen.

Die Domsingschule als Veranstalter dieses Festivals hat sich erneut in die Pflicht gestellt, diese vielen hundert Gäste bei Gastfamilien unterzubringen und zu betreuen. Dafür danke ich ihr, und auch den vielen Gastfamilien möchte ich an dieser Stelle ganz herzlichen Dank sagen. Ohne bürgerschaftliches Engagement wäre ein solches Ereignis nicht zu bewältigen.

Ich heiße alle Chöre und Teilnehmer in unserer Stadt herzlich willkommen und hoffe, dass sie sich bei uns wohl fühlen.  Rottenburg am Neckar freut sich auf Sie und dieses wunderbare Festival.

Klaus Tappeser


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