"4. Internationale Festtage geistlicher Chormusik" werden 2005 statt finden
50 Chöre aus 22 Ländern haben sich für das Festival beworben – Ausschreibung wurde jetzt beendet.
„Vom 21. bis 24. Juli 2005 werden zum vierten Mal die „Internationalen Festtage geistlicher Chormusik“ in Rottenburg am Neckar statt finden. Die konstant hohen Besucherzahlen sowie der Zuspruch von vielen Seiten zeigt uns, dass wird mit dem Festival den Puls der Zeit treffen“, sagte Domkapellmeister Frank Leenen, der die künstlerische Leitung des Festivals trägt. Im Mai sei die Ausschreibung für die Internationalen Festtage geistlicher Chormusik fast 2.000 mal in über 100 Länder versandt worden. „50 Chöre aus 22 Ländern haben sich bis zum Anmeldeschluß am 15. Oktober für das Festival beworben. In den kommenden Monaten gilt es nun, die Auswahl zu treffen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass wir wieder zwölf außergewöhnliche Chöre aus der ganzen Welt nach Rottenburg bekommen werden, die die verschiedenen Ausprägungen ihrer musikalisch-religiösen Traditionen präsentieren werden“, erklärte Leenen.
Die „Internationalen Festtage geistlicher Chormusik“ fanden bereits in den Jahren 1995, 1998 und 2002 statt. Veranstalter ist die Domsingschule Rottenburg, die Schirmherrschaft hat Dr. Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart übernommen. In den vier Festivaltagen sind acht Konzerte im Rottenburger Dom, der St.-Moriz-Kirche und der Wallfahrtskirche Weggental geplant, bei denen die Chöre geistliche Chormusik aus ihrer Kultur präsentieren. Hinzu kommt ein Fest der Nationen, bei dem alle Chöre zusammentreffen und weltliche Lieder vortragen. Beim letzten Festival 2002 kamen 12 Chöre mit insgesamt 440 Chorsängern u.a. aus Japan, Schweden, Russland und Griechenland nach Rottenburg. Rd. 10.000 Besucher fanden den Weg zu den verschiedenen Veranstaltungsorten.
Nach Darstellung von Leenen zeichne die Rottenburger Festtage ein besonderes Flair aus, dass durch die vielen ehrenamtlichen Gastgeber und Helfer zustande komme. Da sich zudem keines der acht Konzerte mit einem anderen überschneide, hätten Chöre und Besucher die Möglichkeit, andere Kulturen und Religionen kennen zu lernen. „Die Festtage sind in ihrer Konzeption nicht nur für Baden-Württemberg einzigartig, denn es gibt kein Festival in ganz Süddeutschland, das sich innerhalb eines kompakten Zeitraums auf geistliche Chormusik konzentriert – und dies zugleich auf internationalem Niveau“, erklärte Domkapellmeister Frank Leenen.

